Beschreibung
Magnàs Sauvignon – Die wilde Seele des Friauls
Seinen Namen verdankt der Sauvignon dem französischen Wort „sauvage“ – wild. Und genau diese Ursprünglichkeit spiegelt sich in seinem Charakter wider: kraftvoll, ausdrucksstark und mit einer unverkennbaren Identität.
Die Trauben für diesen außergewöhnlichen Wein gedeihen in den Lagen Murzùl und Boatina rund um Cormòns, wo sie unter idealen Bedingungen reifen. Der Sauvignon wird nach der Guyot-Methode kultiviert, mit einer Pflanzdichte von 4.500 Rebstöcken pro Hektar, um eine optimale Qualität der Trauben zu gewährleisten. Die Lese erfolgt sorgfältig von Hand Mitte September, wenn die Beeren ihr perfektes Aromenspiel entwickelt haben.
Die Vinifikation beginnt mit einer sanften Entrappung, gefolgt von einer kurzen Maischestandzeit bei kühlen 10 bis 15°C. Dies verleiht dem Wein seine charakteristische Aromatik. Nach einer schonenden Pressung erfolgt die temperaturkontrollierte Gärung, gefolgt von einer viermonatigen Reifung auf der Feinhefe, die ihm Struktur und Finesse verleiht. Erst Ende Mai wird der Sauvignon abgefüllt – ein Wein, der mit Geduld und Präzision entsteht.
Im Glas zeigt er sich in einem klaren, leuchtenden Farbton mit zarten grünlichen Reflexen. Sein Bouquet ist intensiv und facettenreich: Aromen von Holunderblüten, frischer Salbei, Minze und grüne Paprika verbinden sich zu einem harmonisch aromatischen Gesamtbild. Am Gaumen präsentiert er sich trocken, elegant und mit einer großzügigen, lebendigen Frische.
Mit einer ausgewogenen Säure von rund 5,1 g/l und einer Alkoholgradation von 13,5 % Vol. entfaltet dieser Sauvignon sein volles Potenzial als perfekter Aperitifwein. Seine ausdrucksstarke Aromatik macht ihn zudem zum idealen Begleiter für würzige Gerichte, cremige Suppen, raffinierte Pastagerichte und mittelgereifte Käsesorten. Bei einer Serviertemperatur von 10 bis 15°C offenbart er all seine Raffinesse und bringt die wilde Seele des Friauls eindrucksvoll ins Glas.
Ein Sauvignon, der die Natur spricht – unverfälscht, markant und unverwechselbar Magnàs.